Wiener Kaffeespezialitäten
“Der Kaffee muss heiß wie die Hölle, schwarz wie der Teufel, rein wie ein Engel, süß wie die Liebe sein,” schrieb Charles Maurice Talleyrand im 18. Jahrhundert.
In Österreich, besser gesagt in Wien, ist er das auch heute noch.
Für Besucher der der österreichischen Hauptstadt ist die Einkehr in eines der vielen Kaffeehäuser, wo himmlische und höllische Seite des Kaffees äußerst variantenreich vermischt und angeboten werden, ein absolutes Muss.
So unterscheidet der Wiener denn nicht nur zwischen der bekannten Wiener Melange (schwarzer Kaffee und heiße Milch zu gleichen Teilen, das Ganze dekoriert mit Milchschaumhaube und etwas Kakaopulver), unter Franziskaner gibt’s das Ganze übrigens mit Schlagsahne, und dem Maria Theresianer (ein großer zuckriger Mokka mit Orangenlikör und Schlagsahne, garniert mit bunten Zuckerstreuseln). Sondern er kennt zudem den Kleinen oder Großen Mocca (übernommen aus türkischer Tradition) wie den Kleinen oder Großen Braunen (schwarzer Kaffe mit Sahne) und auch den Einspänner (schwarzer Kaffee mit viel Sahne und Puderzucker). An heißen Tagen erfreut dich der Wiener Eiskaffee besonderer Beliebtheit.
Übrigens: Wenn Sie in Wien zu einer der oben aufgeführten Kaffespezialitäten noch etwas Nachschlag ordern, machen Sie der Bedienung eine Freude und verlangen Sie nicht nach Schlagsahne und Puderzucker – die heißen dort nämlich Schlagobers und Staubzucker.

Tweet This
zu Facebook
zu delicious
RSS Feed