türkische Kaffeezubereitung
Der türkische Kaffee ist bei uns als Mokka bekannt. Zum türkischen Kaffee / Mokka gehören Zucker und Rosenwasser. Ein besonderer Geschmack wird mit Kardamom, Zimt und oder Nelken erreicht.
Die türkische Kaffeezubereitung erfolgte nach den ältesten Überlieferungen auf einer offenen Feuerstelle im Wüstensand.
Heute ersetzen der Ofen oder die Herdplatte die Feuerstelle. Das sogenannte Ibrik-Kännchen – bestehend aussen aus Edelstahl und innen aus Kupfer oder Messing – wird portionsmäßig mit Wasser gefüllt.
In das Wasser gibt man den Zucker und das feine Kaffeepulver – meist ARABICA – poritoniert. Während man das Wasser bei mittlerer Hitze zum Kochen bringt, rührt man die Masse um, damit sich oben Schaum bildet. Wenn der Kaffee kocht, werden die Trinkgefäße – meist Tassen – ein Drittel gefüllt. Die übrige Masse im Ibrik-Kännchen wird erneut gekocht. Nach dem Kochvorgang werden die Tassen gefüllt. Der Kaffeesatz setzt sich schnell am Boden der Tasse ab und der Schaum bleibt oben. Getrunken wird die Flüssigkeit über dem Kaffeesatz. Ca. fünf Minuten dauert der Kochvorgang.
In der Türkei wird der so zubereitet türkische Kaffee im Alltag und in der Gesellschaft gereicht bzw. getrunken. Die Kaffeetradition in Europa ist stark von der türkischen Kaffeetradition geprägt. Heute übernehmen moderne Kaffee- und Espressomaschinen die Aufgabe der traditionellen türkischen Kaffeezubereitung.

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