französische Kaffeevarianten
Der Ursprung des meistgetrunkenen Heißgetränkes Kaffee liegt in Äthiopien, doch auch in Frankreich bildete sich eine ganz spezielle Art des Kaffeegenusses.
Zum Frühstück wird dem Franzosen meist ein Milchkaffee serviert, der “Café au lait“. Dieses Getränk wird aus 50% Milch und 50% Espresso zubereitet. Die Milch wird erhitzt aber kaum aufgeschäumt bevor sie mit dem Espresso zusammen in eine großen Schale ohne Henkel, dem “Bol”, gegossen wird.
Nach dem Mittagessen gönnt sich der Franzose ebenfalls eine Tasse Kaffee. Am heufigsten wird zu dieser Zeit “Le petit noir”, der Espresso, bestellt. Zur Verdauungsanregung trinken viele Franzosen ihren “Kleinen Schwarzen” mit einem Schuss Cognac oder Armagnac. Dieser Kaffee darf bei keinem französischem Essen fehlen!
Eine weitere besondere Espresso-Spezialität ist det Café Granite. Dies ist ein extrem gesüßter Espresso, der nach dem kochen gefroren und danch zerstoßen wird. Vor dem Servieren wird das Sorbéähnliche Kaffeeeis mit Mokkalikör übergossen.
Ein Klassiker ist auch der Café Orange. Dies ist eine spezielle Kaffeezubereitung, bei der man den Kaffee mit Zucker, Orangenlikör und Schlagsahne vermengt. Diese Mischung ist ein Genuss für jeden Kaffeefreund. Ebenso wie der Café Caen, ein mit Calvados und Grand Marnier veredelter Kaffee.
Wer es gerne etwas süßer mag, für den ist der Café Noisette (franz. für Nuss)genau das Richtige. Der etwas mildere Espresso wird mit Nougatlikör verfeinert und mit einer Haube aus Sahne gekrönt.
Zu guter Letzt der Café Brûlot. Verfeinert mit Zimt, Nelke und einem Schuss Cognac ist dieser französiche Ganzjahresklassiker in Deutschland ein ideales, wärmendes Weihnachtsgetränk.

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