Der Mokka
Der Mokka Kaffee soll ursprünglich aus der Türkei kommen, wobei sich die Türken und Griechen immer streiten, wer ihn zuerst hatte.
Den Namen verdankt der Mokka der Stadt Al Mukah am Roten Meer.
Der Mokka hat einen Geschmack von Schokolade. Die Kaffeebohnen enthalten aber keinen Kakao.
Früher bediente man sich mit dem Mokka für Süßspeisen, wie Mokkatorte, Mokkaeiscreme, die berühmte Mokkaschokolade. Heute heißt der Kaffe mit Mokka Latte Macchiato. Er wird oft mit dem Espresso verwechselt. Der ist übrigens der italienische Mokka. Aber hat mit dem ursprünglichen Mokka nichts zu tun. Die Espressokannen werden auch als Mokkakannen bezeichnet. Es gibt noch den Wienermokka, der hat aber auch mit dem ursprünglichen Mokka nichts zu tun. Die Wiener bezeichnen ihn so, weil es ein schwarzer starker Kaffee ist. Der arabische Mokka ist im Gegensatz zum türkischen und griechischen ungesüßt allerdings würzen einige den arabischen Mokka mit Kardamom, Zimt oder Nelken.
Die Zubereitung des arabischen, türkischen und griechischen Mokkas ist gleich. Früher bediente man sich mittels eines Kännchen nicht die Herdplatte um zu erhitzen, sondern ein heißes Sandbett. Das Mokkakännchen hat meisten einen Holz- bzw. Kunststoffstiel, der sehr lang ist und der Rest besteht aus Edelstahl. Bevor die Kanne erhitzt wird, nimmt man eine Mokkatasse, die sehr klein ist, und befüllt sie mit Wasser. Schüttet dieses Wasser ins Kännchen, So weiß man wie viel Wasser gebraucht wird für eine Tasse Bei mehreren Tassen natürlich die Menge hinzufüllen. Danach kommt pro Tasse ein Kaffeelöffel vom Mokka hinzu und die gewünschte Menge an Zucker. Dies hängt davon ab, ob jemand den Mokka süß oder sehr süß trinkt. Nun kommt die Kanne ins heiße Sandbett (heute auf die Herdplatte) und wird umgerührt bis sich alles aufgelöst hat. Dann wartet man bis es fast überkocht, so bekommt man dann die Schaumkrone für den Mokka. Danach direkt heiß in die Tasse geben, damit sich auch die Schaumkrone bildet. Falls man noch nie einen Mokka getrunken hat, sollte man sich nicht wundern, wenn man zum Schluss eine sandigen Geschmack hat.
Der Kaffeesatz setzt sich wieder ab.

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