Der Mokka

Januar 20th, 2007 by Coffeeguy

Der Mokka Kaffee soll ursprünglich aus der Türkei kommen, wobei sich die Türken und Griechen immer streiten, wer ihn zuerst hatte.

Den Namen verdankt der Mokka der Stadt Al Mukah am Roten Meer.
Der Mokka hat einen Geschmack von Schokolade. Die Kaffeebohnen enthalten aber keinen Kakao.
Früher bediente man sich mit dem Mokka für Süßspeisen, wie Mokkatorte, Mokkaeiscreme, die berühmte Mokkaschokolade. Heute heißt der Kaffe mit Mokka Latte Macchiato. Er wird oft mit dem Espresso verwechselt. Der ist übrigens der italienische Mokka. Aber hat mit dem ursprünglichen Mokka nichts zu tun. Die Espressokannen werden auch als Mokkakannen bezeichnet. Es gibt noch den Wienermokka, der hat aber auch mit dem ursprünglichen Mokka nichts zu tun. Die Wiener bezeichnen ihn so, weil es ein schwarzer starker Kaffee ist. Der arabische Mokka ist im Gegensatz zum türkischen und griechischen ungesüßt allerdings würzen einige den arabischen Mokka mit Kardamom, Zimt oder Nelken.

Die Zubereitung des arabischen, türkischen und griechischen Mokkas ist gleich. Früher bediente man sich mittels eines Kännchen nicht die Herdplatte um zu erhitzen, sondern ein heißes Sandbett. Das Mokkakännchen hat meisten einen Holz- bzw. Kunststoffstiel, der sehr lang ist und der Rest besteht aus Edelstahl. Bevor die Kanne erhitzt wird, nimmt man eine Mokkatasse, die sehr klein ist, und befüllt sie mit Wasser. Schüttet dieses Wasser ins Kännchen, So weiß man wie viel Wasser gebraucht wird für eine Tasse Bei mehreren Tassen natürlich die Menge hinzufüllen. Danach kommt pro Tasse ein Kaffeelöffel vom Mokka hinzu und die gewünschte Menge an Zucker. Dies hängt davon ab, ob jemand den Mokka süß oder sehr süß trinkt. Nun kommt die Kanne ins heiße Sandbett (heute auf die Herdplatte) und wird umgerührt bis sich alles aufgelöst hat. Dann wartet man bis es fast überkocht, so bekommt man dann die Schaumkrone für den Mokka. Danach direkt heiß in die Tasse geben, damit sich auch die Schaumkrone bildet. Falls man noch nie einen Mokka getrunken hat, sollte man sich nicht wundern, wenn man zum Schluss eine sandigen Geschmack hat.

Der Kaffeesatz setzt sich wieder ab.

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Posted in Kaffeewissen

2 Responses

  1. Kaffee - Tipps und Rezepte » Wiener Kaffeespezialitäten

    [...] So unterscheidet der Wiener denn nicht nur zwischen der bekannten Wiener Melange (schwarzer Kaffee und heiße Milch zu gleichen Teilen, das Ganze dekoriert mit Milchschaumhaube und etwas Kakaopulver), unter Franziskaner gibt’s das Ganze übrigens mit Schlagsahne, und dem Maria Theresianer (ein großer zuckriger Mokka mit Orangenlikör und Schlagsahne, garniert mit bunten Zuckerstreuseln). Sondern er kennt zudem den Kleinen oder Großen Mocca (übernommen aus türkischer Tradition) wie den Kleinen oder Großen Braunen (schwarzer Kaffe mit Sahne) und auch den Einspänner (schwarzer Kaffee mit viel Sahne und Puderzucker). An heißen Tagen erfreut dich der Wiener Eiskaffee besonderer Beliebtheit. Übrigens: Wenn Sie in Wien zu einer der oben aufgeführten Kaffespezialitäten noch etwas Nachschlag ordern, machen Sie der Bedienung eine Freude und verlangen Sie nicht nach Schlagsahne und Puderzucker – die heißen dort nämlich Schlagobers und Staubzucker. [...]

  2. Kaffee - Tipps und Rezepte » türkische Kaffeezubereitung

    [...] Der türkische Kaffee ist bei uns als Mokka bekannt. Zum türkischen Kaffee / Mokka gehören Zucker und Rosenwasser. Ein besonderer Geschmack wird mit Kardamom, Zimt und oder Nelken erreicht. Die türkische Kaffeezubereitung erfolgte nach den ältesten Überlieferungen auf einer offenen Feuerstelle im Wüstensand. Heute ersetzen der Ofen oder die Herdplatte die Feuerstelle. Das sogenannte Ibrik-Kännchen – bestehend aussen aus Edelstahl und innen aus Kupfer oder Messing – wird portionsmäßig mit Wasser gefüllt. In das Wasser gibt man den Zucker und das feine Kaffeepulver – meist ARABICA – poritoniert. Während man das Wasser bei mittlerer Hitze zum Kochen bringt, rührt man die Masse um, damit sich oben Schaum bildet. Wenn der Kaffee kocht, werden die Trinkgefäße – meist Tassen – ein Drittel gefüllt. Die übrige Masse im Ibrik-Kännchen wird erneut gekocht. Nach dem Kochvorgang werden die Tassen gefüllt. Der Kaffeesatz setzt sich schnell am Boden der Tasse ab und der Schaum bleibt oben. Getrunken wird die Flüssigkeit über dem Kaffeesatz. Ca. fünf Minuten dauert der Kochvorgang. [...]

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