Kaffee ist international!

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Kaffee ist international bekannt. Und jedes Land hat seine eigene Geschichte und Tradition mit den gerösteten Bohnen. Deutschland ist nach den USA der größte Kaffeeimporteur der Welt. Vietnam ist dagegen der zweitgrößte Kaffeeexporteur – nach Brasilien.  Die Dänen trinken gerne 3- 4 Tassen am Tag. In Norwegen wird eine Münze auf den Boden der Tasse gelegt. In Schweden werden kaffeetrinkende Väter „Lattepapas“ genannt. Und in Italien wird „un caffè“ trinkwarm statt heiß serviert.

Das schwarze Gold wird in jedem Land anders zubereitet. Liebhaber freuen sich über die abwechslungsreichen Zubereitungsmöglichkeiten. Der „Pharisäer“ ist hierzulande meist bekannt. Aber kennt ihr auch „Karsk“ aus Norwegen? Was ist eigentlich „verkehrt“ am „Koffie verkeerd“, der sich auf niederländischen Speisekarten findet? Wie wäre es mal mit einem „Red Eye“ aus den USA? Wusstet ihr, dass in Vietnam sogar ein Eigelb in den Becher wandert?

Wie steht es mit euch?  Welche der unten genannten Spezialitäten habt ihr schon probiert? Hier findet ihr eine Auswahl an Köstlichkeiten und interessanten Information. Ihr werdet sehen: Kaffee ist international ein Genuß. Und gönnt euch beim Lesen am besten einen leckeren Schluck eures Lieblingskaffees! Keep Reading →

Fair Trade ist angekommen

20 Jahre Transfair Logo

Waren fair gehandelte Produkte noch vor wenigen Jahren ein absoluter Nischenmarkt, so haben es diese mittlerweile bis in die Mitte der Gesellschaft geschafft. Mittlerweile bieten sogar Discounter fair gehandelte Waren an und werben gar mit diesen.

Fair Trade bedeute soviel wie nachhaltiger Anbau, Ernte und Verarbeitung von Konsumgütern mit Rücksicht auf Ressourcen sowohl bei involvierten Ländern wie auch den beschäftigten Arbeiter. Einen ausführlichen Artikel zu Fair Trade finden Sie hier.

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© Can Stock Photo Inc. / darrin

Fand sich im Produktportfolio der Discounter Platzhirschen vor einiger Zeit lediglich fair gehandelter Kaffee, bemerkt man mittlerweile einen rapiden Anstieg an fair gehandelten Waren. Anfang August etwa, fand man beim Branchengiganten Aldi Printanzeigen in welchen mit Fair gehandelter Schokolade, Müsli, Gewürzen und Yoga Shirts des eigenen Fair Trade Labels „One World“ geworben wurde. Auch Rivale Lidl verkauft mittlerweile laut Aussagen von Transfair unter dem Label „Fairglobe“ 25 zertifizierte Produkte aus sämtlichen Bereichen. Diese machen ein wöchentliches Verkaufsvolumen von bis zu 400.000 Artikeln aus.

Wer mit offenen Augen durch die Regale im Supermarkt geht, hat also auch hierzulande selbst im Discounter die Möglichkeit weitaus mehr fair gehandelte Produkte als nur Fair Trade Kaffee zu bekommen.

Fair ist nicht zuletzt dank dem Engagement von Prominenten wie etwa dem Trainer des Fußballvereins Borussia Dortmund, Jürgen Klopp und Schauspielern wie Inglorious Bastards Star Daniel Brühl welche als Botschafter für Transfair agieren in der Mitte der Gesellschaft angekommen.

Der mit fair gehandelten Waren getätigte Umsatz lag im Jahr 2005 noch bei rund 72 Millionen Euro, so hat sich der Umsatz stets erhöht. Im letzten Jahr lag dieser laut Jahresbericht von Transfair bereits bei 650 Millionen Euro. Tendenz steigend!

Fairtrade Kaffee ist und bleibt allerdings der Inbegriff von Fair Trade!

Kaffeesatz verrät die Zukunft! Oder auch nicht?

Kaffee ist für vieles gut

Kaffee weckt die müden Lebensgeister und so mancher würde ohne seinen Kaffee gar nicht erst aufstehen. Aber kann der Kaffee auch einen neuen Partner bringen oder etwas über die Zukunft aussagen? Viele sind der Meinung, dass er es kann. Nicht so sehr der Kaffee ist damit gemeint, sondern der Kaffeesatz soll fast magische Kräfte besitzen.

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Gerade im Moment erlebt das Kaffeesatzlesen bei uns eine echte Renaissance. Dabei ist das keine neue Erfindung der Wahrsagerzunft, sondern Kaffeesatzlesen ist eine alte Methode der Wahrsagerei. Im Laufe der Jahre hat sich das Kaffeesatzlesen immer wieder ein wenig verändert und an moderne Bedürfnisse angepasst. Vielleicht findet das Kaffeesatzlesen gerade deshalb immer mehr Anhänger. In der Türkei zum Beispiel ist diese Methode des Wahrsagens schon lange zu einem Volkssport geworden.

Fantasie ist gefragt

Wer aus seinem Kaffeesatz lesen will, muss schon ein bisschen Fantasie haben, um dort Figuren und Symbole zu erkennen. Aus den Symbolen lassen sich dann viele Deutungen auslesen. Aber es ist wohl so wie überall, wenn es um die Wahrsagerei geht. Für den einen ist das alles Humbug während es für den anderen ein Blick in die Zukunft oder in seine Vergangenheit ist. Aber wenn wir ganz ehrlich sind, ist es doch schon interessant, mal einen kleinen Blick in unsere Zukunft zu werfen. Im schlimmsten Fall glauben wir eben nur an das Kaffeesatzlesen, wenn uns die Deutung gefallen hat. Im besten Fall hilft uns die Vorhersage dabei, das Leben mit ein wenig mehr Courage anzugehen.

Eine alte Tradition

Das Lesen aus dem Kaffeesatz hat vor allem in der Türkei eine lange Tradition. Hier werden die Kaffeetassen nach dem Leeren über eine Untertasse gestülpt. Die Muster, die dabei im Inneren entstehen, verraten den Kundigen die Antworten auf alle Fragen, die Ihnen während des Kaffeetrinkens durch den Kopf gegangen sind. Natürlich funktioniert das nicht, wenn löslicher Kaffee oder mit der Maschine gebrühter Kaffee verwendet wird. Es muss schon ein so genannter türkischer Kaffee mit Kaffeesatz sein. Die Symbole und Bilder, die durch den Kaffeesatz gezeichnet werden, können ganz neue Erkenntnisse bringen. Sie liefern Interessierten und Anhängern dieser Wahrsagekunst interessante Ratschläge und Antworten zu ihrem aktuellen Leben. Das setzt natürlich voraus, dass der Leser über ein reichliches Maß spirituellem Einfühlungsvermögen und die entsprechende Lebenserfahrung verfügt.

Schädlingsbekämpfung in Kaffee Lagerhäusern

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Kaffee gehört zu den wenigen Konsumgütern welche größtenteils wie in vergangenen Zeiten in Jutesäcken in großen trockenen Lagerhallen gelagert werden. Bereits auf der Kaffeeplantage werden die geernteten Kaffeebohnen in Jute- oder Leinensäcken verstaut und über abgelegene Wege in Lagerhallen gebracht. Von dort aus geht es oftmals mehrere Wochen mit dem Schiff in die ganze Welt hinaus in die jeweiligen Bestimmungsländer. Wie kann es auch anders sein, verschwinden diese Säcke dann wieder in irgendwelchen Lagerhallen bis ein Kaffee-Einkäufer einer Rösterei sein Interesse an den schwarzen Bohnen bekundet. Oftmals dauert dies ebenfalls wieder mehrere Wochen.

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In der Zwischenzeit besteht die Möglichkeit das sowohl der Kaffee wie auch der Jutesack für Motten interessant wird. Um dies zu verhindern wird nicht etwa Chemie eingesetzt welche den Geschmack der Kaffeebohnen beeinträchtigen oder diese gar ungenießbar machen würde sondern auf einen Trick der Natur zurückgegriffen. Der Schädling, die Motte wird durch einen kleinen nahezu unsichtbaren Nützling in Schach gehalten. Der Schlupfwespe!

Schlupfwespen werden als Eier an vielen Stellen im Kaffeelager ausgelegt. Diese Eier der Schlupfwespe entwickeln sich weiter bis eine Schlupfwespe schlüpft. Die Schlupfwespe ist der natürliche Fressfeind von sowohl Lebensmittelmotten wie auch Kleidermotten. Direkt nach dem schlüpfen macht sich die Schlupfwespe auf den Weg die Eier der Motte aufzuspüren. Wurde nun ein Mottenei entdeckt, injiziert die Schlupfwespe über ihren Legestachel ihr eigenes Ei in das Ei der Motte. Die Larve der Schlupfwespe ernährt sich nun von dem Ei der Motte und tötet die Larve von innen heraus.

Nach wenigen Tagen schlüpft aus dem Ei der Motte eine neue Schlupfwespe und begibt sich ebenfalls auf den Weg ihren Auftrag, die Vernichtung von Motteneiern, zu erledigen. So schließt sich der Kreislauf.

Schlupfwespen werden übrigens nicht nur in Kaffee-Lagern sondern in vielen alltäglichen Bereichen eingesetzt. Beispielsweise setzen Bäckereien auf diese natürliche Art der Mottenbekämpfung um keine Chemie in ihren Waren zu haben. Theater nutzen Schlupfwespen um die stellenweise riesigen Kostümfundusse frei von Motten zu halten.

Auch im privaten Bereich finden Schlupfwespen eine ständig größer werdende Anhängerschaft die ohne teure Kammerjäger oder schädliche Chemie der Mottenplage Herr werden wollen. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auf http://www.schlupfwespen.org

Der Wandel von Kaffee zum Feinkostprodukt

Chili Kaffee

Wer erinnert sich nicht noch an den Filterkaffee bei Oma? Lauwarm, ohne wirklich eigenen Geschmack und zumeist viel zu dünn? Kein anderes Produkt hat in den letzten Jahren einen solchen Wandel erlebt wie der Kaffee. Vom Getränk in der Früh und zum Kuchen am Nachmittag ist der Kaffee zu einem Lifestyleprodukt erster Güte aufgestiegen.

Chili Kaffee

In der Frühzeit des Kaffeegenusses war dieser ein wertvoller und seltener Rohstoff. Durch die Verbreitung des Kaffee und die Erfindung der ersten Filtermaschinen wurde er ein Getränk für alle Haushalte. Qualitätsunterschiede gab es kaum und waren durch die Filtermaschinen auch nicht wirklich erkennbar. Erst die weite Verbreitung von Kaffeevollautomaten und die aus dem Boden schießenden Coffee-Companies wurde der Geschmack und die Herkunft des Kaffee plötzlich wichtig. Nun war es auch der breiten Bevölkerung plötzlich möglich die geschmacklichen Unterschiede zwischen verschiedenen Kaffeesorten und Röstungen zu unterscheiden und bestimmte Präferenzen zu entwickeln.
Auch wenn immer noch mehr als genug Kaffee für den breiten Absatzmarkt produziert wird, so bildet sich doch eine immer größer werdende Palette an hochwertigen Kaffeeprodukten heraus, welche im Bereich der Feinkost einen immer größeren Anteil einnimmt.

Kaffee als Feinkost – Ein Erlebnis für die Geschmacksnerven

Im Feinkostbereich findet man ein immer größer werdendes Sortiment an verschiedenen Kaffeesorten, Kaffeemischungen und Röstungen. Da jede Kaffeebohne je nach Röstgrad ein unterschiedliches Aroma entwickelt und somit auch einen eigenen Charakter entwickelt ist der Markt schnell unübersichtlich. Jedoch wollen immer mehr Menschen sich nicht mehr mit den einfachen Produkten aus dem Supermarkt zufrieden geben, sondern suchen oftmals über viele Jahre hinweg die perfekte Bohne für ihren persönlichen Geschmack. Der Kaffee ist längst nicht mehr nur der Begleiter zu Brötchen oder Kuchen, sondern wird aufgrund seines Geschmackes und seiner Exklusivität auch als eigenständiger Genuss verstanden. Sich bei den Gästen mit einem exklusiven Geschmackserlebnis zu profilieren und einen Kaffee aus gut abgestimmten Bohnenmischungen und Röstverfahren anzubieten wird immer beliebter.

10 Fakten über Kaffee

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Der Kaffee, das Lieblingsgetränk der Deutschen geht in die nächste Runde. Der Kaffeekonsum beträgt in vielen Haushalten mehrere Tassen am Tag. Von Filterkaffee, über Espresso bis Latte Macchiato, nur wenige können wiederstehen. Doch obwohl er so beliebt ist, wissen wir denn schon alles über ihn? Mit großer Sicherheit muss die Antwort auf diese Frage „Nein!“ lauten. Denn wer auf Fragen wie „Was haben Schleichkatzen mit Luxuskaffee zu tun?“ oder „Verlängert Kaffee die Lebensdauer?“ keine Antwort weiß, für den wird die folgende Informationsgrafik genau das Richtige sein.

10 Informative und skurrile Kaffeefakten warten darauf, von Ihnen entdeckt zu werden!

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Quelle: Käuferportal.de

Studie: Öœberschwappen des Kaffees vermeiden

© Can Stock Photo Inc. / ifong

Ein Phänomen das mit Sicherheit jeder kennt und in jedem Büro für Gesprächsstoff sorgt ist das überschwappen des Kaffees im Kaffeebecher auf dem Weg von der Küche ins Büro. Doch warum verschüttet man beim Gang mit einer Kaffeetassee in der Hand gerne mal etwas und wie lässt es sich vermeiden?

© Can Stock Photo Inc. / ifong

Diese Frage stellten sich zwei schlaue Menschen. Rouslan Krechetnikov und sein Student Hans Mayer von der University of California in Santa Barbara haben sich in einer Studie diesem Phänomen angenommen und bringen nach wochenlanger Forschung endlich Licht ins Dunkel!

„In unserem ruhelosen Leben ist fast jeder von uns mit einer Tasse mit Kaffee unterwegs. Und obwohl wir das Getränk häufig verschütten, ist dieses verbreitete Phänomen noch nie systematisch untersucht worden“, schreiben sie im Fachblatt Physical Review E.

Das Risiko beim laufen Kaffee zu verschütten hängt, wer hätte es gedacht, vom menschlichen Gang des Trägers ab. Und damit von dessen Gesundheit, Alter, der Fähigkeit zu vorausschauendem Denken und den Reflexen. Physikalisch geht es hier um die Fliehkraft, den Drehmoment und die Oberflächenspannung des koffeeinhaltigen Heißgetränks. Auch die Größe und Form des Kaffeebechers spielt hier eine entscheidende Rolle.

Anhand von etlichen Versuchspersonen welche von den Wissenschaftlern mit der Aufgabe des Kaffee holens beauftragt wurden, kam man zu diesen unerwarteten verwunderten Ergebnisse. Die Probanden hatten unterschiedliche Strecken und Geschwindigkeiten zu meistern. Dabei wurde getestet ob weniger Kaffee verschüttet wird wenn man die Tasse im Auge behält oder den Blick nach vorne richtet.

Ergebnis der Studie

Krechetnikov und Mayer kamen auf ein unglaublich unerwartetes Ergebnis bei der Suche nach der Formel gegen das verschütten von Kaffee. Das überschwappen des Kaffees lässt sich durch – trommelwirbel – langsames gehen verhindern! Auch das zweite Ergebnis der Studie brachte uns in großes Erstaunen! Man sollte den Becher auch nicht bis direkt unter den Rand befüllen. An dieser Stelle ist empfohlen rund 1/8 der Becherhöhe als Schwapppuffer unbefüllt zu lassen!

Auszeichnung

Diese Studie wird zumindest als ein Kandidat für den Ig-Nobelpreis gehandelt. Eine Auszeichnung der Harvard University in Cambridge für unnütze oder skurrile wissenschaftliche Leistungen.

Kaffee wurde 2008 um 16 Prozent teurer

Was viele bereits geahnt haben wurde nun von offizieller Seite aus bestätigt. Kaffee wurde im Jahr 2008 im Vergleich zum Vorjahr um 16% teurer. Der gestiegene Kaffeepreis ist in erster Linie auf die erhöhte Nachfrage nach unserem Lieblingsheißgetränk zurückzuführen. Ein Pfund Kaffee kostete im Jahr 2008 im Schnitt 1,24 USD.

Für das Jahr 2009 wird ein leichter Preisrückgang und ein einpendeln auf dem Niveau von 2007 erwartet. Aufgrund des maroden Finanzmarktes wird es dieses Jahr kaum zu spekulativen Kurssprüngen beim Rohkaffee kommen. Der Hauptgrund für den hohen Kaffeepreis ist der traditionelle Marktmechanismus: Steigende Nachfrage trifft auf sinkendes Angebot. Denn der Kaffeekonsum werde auch 2009 weltweit steigen

Kaffee macht müde Ratten munter

Japanische Wissenschaftler haben nun bewiesen was vielen von uns schon klar war. Bereits der Duft von frischem Kaffee recht um Ratten in Bewegung zu bringen. Nach Angaben japanischer Forscher aktivierte allein der Duft von Kaffee bei Ratten, die unter Schlafentzug litten, plötzlich elf wichtige Gene für die Gehirnfunktion. Öœber den Versuch berichtet das britische Magazin „New Scientist“.

Zwar ist man sich nicht sicher, dass das beobachtete Phänmen auch bei Menschen zutrifft aber Hand aufs Herz, braucht man dafür wissenschaftliche Beweise?