Espressokapseln von REWE

NespressokapselnDas befüllen der Nestle´Maschinen hatte bislang immer etwas exklusives an sich. Die Nespressokapseln gibt es nicht einfach beim Discounter oder Supermarkt. Liebhaber der von George Clooney beworbenen Kapselmaschine mussten ihre Nespressokapseln bislang als Mitglied im Nespresso-Club online bestellen oder in den seltenen Nespresso Shops wie beispielsweise im Berliner „Kaufhaus des Westens“ kaufen.

Konkurrent erhält Nestle´nun von Jean-Paul Gaillard von der in der Schweiz angesiedelten Ethical Coffee Company. Diese vetreiben nun in Zusammenarbeit mit der Supermarkt-Kette REWE billigere Kaffeekapseln. Das Pack mit zehn Kapseln kostet bei REWE 2,99 Euro. Der Preis für einen Espresso sinkt somit von rund 35 Cent mit den Nespresso-Kaseln auf rund 30 Cent mit den Kapseln von REWE. Im Gegensatz zum Kaffee aus dem Vollautomaten liegt der Preis noch immer um rund 300% höher.

Öœber Geschmack lässt sich bekanntlich streiten, doch unabhängige Tester der Stiftung Warentest kamen zu dem Entschluss dass der originale Nespresso-Kaffee  eindeutig der bessere ist. Sowohl im Geschmack wie in der Beständigkeit der Crema gingen die Punkte an Nestle´.

Die Kapseln von REWE bereiten in einigen Kaffeekapselmaschinen noch ganz andere Probleme. Vielfach wird von ich in der Kaffeemaschine verklemmenden Kapseln gesprochen. Diese lassen sich, gerade in den Nachbauten von Krupps und DeLonghi, oftmals nur mit roher Gewalt wieder entfernen. Die Tester der Stiftung Warentest konnten diese Probleme bei den Geräten im Test, der Citiz Krups XN 7001 und der Pixie DeLonghi EN125.S nachvollziehen.

Ethical Coffee, Hersteller der REWE Kaffeekapseln weist selbst darauf hin dass man um Verbrühungen zu verhinden einen Löffel zum lösen der Kapseln verwenden soll. Auch sollte es vermieden sein die Kapseln über einen längeren Zeitraum in der Maschine zu belassen da diese dazu neigen aufzuquellen.

Die REWE Kaffeekapseln durfen laut Herstellerangaben ohne schlechtes Gewissen in den Hausmüll oder sogar auf den Kompost geworfen werden.

Wie sieht das bei euch aus? Habt ihr die REWE Kapseln bereits getestet? Könnt ihr ähnliche Probleme feststellen?

Starbucks versucht sich an Saftbars

Starbucks LogoDer US amerikanische Kaffeeriese Starbucks setzt nach seinem Erfolg am Kaffeemarkt zukünftig auch auf frisch gepresstes. Die neue SaftbarKette wird es vorerst nur in Nordamerika geben. Neben frisch gepressten Säften gehören auch bereits abgefüllte Obst- und Gemüsesäfte, Smoothies, Wraps, Salate und Suppen zum Angebot.

Mit der „Evolution“ Kette will Starbucks vom wachsenden Saftbar-Markt profitieren. Da hier der Konkurrenzdruck allerdings viel höher als im KAffeesektor ist, sind keine derartig hohen Gewinne wie beim Kaffee zu erwarten.

Eine Anzahl der zu eröffnenden Evolution Läden wurde seitens Starbucks noch nicht bekannt gegeben. Genaue Zahlen wird man wohl auch bei Starbucks noch nicht kennen. Der Erfolg der ersten Evolution Filiale in Bellevue, nahe Seattle, wird wohl als Erfolgsindikator herhalten müssen.

Starbucks hatte „Evolution Fresh“ im November letzten Jahres für knapp 30 Millionen US-Dollar gekauft.

City-Verbot für das Cafe´Velo

Foto: Jasper Ehrich

Der 40 jährige Amin Babakarchel ist tagein tagaus mit seiner rollenden Espresso-Bar in Hannovers Fußgängerzone unterwegs. Auf einem dreirädrigen Fahrrad mit einem Sonderaufbau dessen Zentrum eine Espressomaschine bildet bereitet der radelnde Barista Kaffeespezialitäten wie Kaffee, Espresso und Cappuccino zu um diese an Passanten für € 1,50 bis € 3,0 zu verkaufen.

Bislang lief sein Geschäft gut, doch dank der Stadt Hannover ist damit zumindest vorerst Schluß! Die Stadt Hannover hat ihm ein Verbot für das Maschseeufer, die Lister Meile und in die Fußgängerzone der Limmer Straße erteilt. Die Stadt Hannover beruft sich hierbei auf einen Verstoß gegen die „Sondernutzungssatzung“ welche den ambulanten Straßenhandel auf Rädern“ untersagt.

Babakarchel darf mit seinem Cafe´Velo nur an bestimmten Stellen im Stadtgebiet kurz anhalten und seine Kaffee-Spezialitäten vertreiben. Hier greift de so genannte „Pingelschein“.

Stadtsprecher Klaus Helmer: „Die City und die anderen Stellen sind laut Sondernutzungssatzung tabu.“ Die Sondernutzungssatzung wurde zu Zeiten der rot-grünen Koalition beschlossen. CDU-Fraktionschef Jens Seidel: „Das Verbot versteht kein Mensch. Es ist ein Beispiel für die Absurdität der Satzung. Damit machen wir uns als Stadt lächerlich.“

Für Würstchenverkäufer mit einem Bauchladen hat dieser Paragraf übrigens keine Auswirkungen. Die Sondernutzungssatzung greift nur beim Verkauf auf Rädern!

Wir hoffen inständig das die Stadt Hannover diesen Misstand schnell korrigiert und den Mann einfach seine Arbeit machen lässt.

Gratis Kaffee bei Tchibo

Noch bis zum 25. März läuft die aktuelle gratis Kaffee Aktion bei Tchibo. Besitzer eine Tchibo PrivatCard erhalten in sämtlichen Filialen gegen Vorlage der Karte einen Kaffee kostenlos.

Die Tchibo PrivatCard ist allerdings nicht kostenlos. Für eine Jahresgebühr von 8,- Euro erhält man neben der eigentlichen Karte auch die Möglichkeiten Treuepunkte, die so genannten Bohnen, zu sammeln. Pro 10,- Euro Einkaufswert wird eine Bohne gutgeschrieben. Diese Bohnen lassen sich dann gegen Rabatte oder Produkte eintauschen.

Neben den angesprochenen Rabatten erhält man als PrivatCard-Kunde regelmäßig Gutscheine per Post. Diese Gutscheine beinhalten in der Regel Rabattierungen auf Artikel im Tchibo Onlineshop und den Tchibo Filialen.

Anmelden zur PrivatCard kann man sich online auf der Tchibo Webseite.

 

Darüber hinaus bietet Tchibo momentan jedem der sich für den Tchibo Newsletter anmeldet einen Gutschein mit welchem sich die nächste Bestellung versandkostenfrei verschicken lässt. Das sind immerhin € 4,95,- die man sparen kann. Zum Newsletter kann man sich direkt hier anmelden.

Starbucks bringt Kaffeekapseln auf den Markt

Starbucks LogoDie amerikanische Kaffeehauskette Starbucks plant noch in diesem Jahr Kaffeekapseln für den Hausgebrauch auf den Markt zu bringen. Als Kooperationspartner wird der deutsche Instant-Kaffee Hersteller Krüger sowohl die Kapseln wie auch dazugehörige Kaffeemaschinen produzieren. Die Entscheidung für den Gladbacher Instant-Hersteller Krüger viel aufgrund der Erfahrung im Bereich der Heimkaffeemaschinen und entsprechenden Systemen.

Krüger hat bereits vor wenigen Jahren mit „K-fee“ Kapselsystem, welches in Zusammenarbeit mit deutschen Einzehandelsketten entstanden ist bewiesen das Know-How und die technischen Ressourcen zu besitzen ein solches System auf die Beine zu stellen.

Das System wird zukünftig die Basis für das von Starbucks Verismo System benannte Projekt werden. Starbucks betreibt weltweit 14.400 eigene und in Lizenz agierende Standorte. Durch die weltweit agierende Kaffeehauskette Starbucks, verspricht sich Krüger eine flächendeckende Marktpräsenz und wird in direkte Konkurrenz zu den Nespresso-Kapseln der Firma Nestlé treten.

Einen genauen Starttermin gibt es noch nicht, allerdings wird es noch in diesem Jahr losgehen. „Dazu werden wir die Kapazitäten in Bergisch Gladbach ausbauen dürfen“, sagt Krüger Marketing-Manager Christoph Engels.

„Wir sind glücklich, mit Starbucks einen starken und erfahrenen Partner an unserer Seite zu wissen“ sagt Krüger Geschäftsführer Marc Krüger. „Die herausragende Kaffeemarke verbunden mit einer globalen Präsenz machen die Partnerschaft so attraktiv.“

Kalter Kaffee aus dem Kühlregal

Kaffee Latte im JoghurtbecherEgal in welchem Supermarkt man durch die Kühlregale schlendert, man sieht sie immer öfter! War „Kalter Kaffee“ bis vor kurzem noch ein Synonym für ein Relikt aus vergangenen Tagen, so ist es heutzutage der Oberbegriff für ein neues Trendprodukt. Besser bekannt sind diese Trendprodukte in ihrem Joghurtbecher-ähnlichem Erscheinen unter Namen wie etwa „Caffee Latte“, „Caffee freddo“ oder schlicht aber nicht weniger aussagekräftig „Milchmischgetränk mit Kaffee“.

Doch was ist eigentlich drin und was hat das mit Kaffee zu tun? Die Antwort auf beide Fragen lautet: „Fast nichts!“. Liest man sich die Inhaltsangabe auf der Verpackung durch, so liest man Dinge wie 80% Milch, 20% Kaffee oder Espresso. Klingt erstmal nicht schlecht oder? Prinzipiell schon wenn da nicht noch diverse Zucker, Konservierungsmittel und so weiter kommen würde.

Mit rund 120 Kalorien pro 100 ml beinhalt so ein Joghurtbecher-Kaffee auch noch rund 20% mehr KCal als ein klassischer Latte Macchiato. Das klingt nicht nach sonderliche viel aber man verzichtet ganz nebenbei auch noch auf die klassische Schichtung des Latte Macchiato und den Milchschaum. Auch wenn man  die Aufschrift „Vor Verzehr gut schütteln“ auf der Verpackung für vill nimmt hat das Ergebnis relativ wenig mit Milchschaum und einem Latte zu tun.

Wenigstens der Preis stimmt, mit 80 Cent bis 2 Euro ist solch ein „kalter Kaffee“ zumindest billiger als ein Latte im Caffeehaus! Prost!

Thermobecher to go: Der Starbucks Tumbler

Wer in den letzten Jahren mit offenen Augen durch Deutschlands Innenstädte gelaufen ist, dem ist nicht entgangen dass die öffentlichen Mülleimer mehr und mehr überquellen. Schuld an diesem Zustand sind nicht zuletzt die Papp- und Plastikbecher der „Coffee to Go“ Bars welche in den letzten Jahren mehr und mehr in den Fußgängerzonen eröffnet werden. Reichte es vor wenigen Jahren noch aus, einen öffentlichen Mülleimer in einer durchschnittlichen deutschen Großstadt einmal täglich zu leeren, muss dies in der Zeit der Coffee to Go Becher mehrmals täglich gestehen.

Coffee to Go Becher

(c) Can Stock Photo Inc. / Pinkcandy

Laut Aussage von Werner Lederer-Piloty, Bezirksbürgermeister von München-Schwabing, kostete dein öffentlicher Mülleimer bisher im Schnitt rund 500 Euro pro Jahr. Darin enthalten ist lediglich die Reinigung und die Entsorgung. Durch die Schwemme an Kaffeebechern verdoppelten sich Kosten in den letzter Zeit nahezu.

RTL hat es ausprobiert wie die Kunden der Kaffeehäuser auf eine „Kaffeebecher-Steuer“ reagieren. Das entsprechende Video gibt es bei Clipfish zu sehen. Erstaunlicherweise reagierten die Kunden auf diese Abgabe gelassen und bezahlten sie beinahe ausnahmslos.

Darüber hinaus wird der Starbucks Tumbler, erwähnt. Der Tumbler ist ein Thermobecher der Kaffeehaus-Kette Starbucks welchen man als Kunde einmalig erwerben muss und diesen immer wieder auffüllen lassen kann. Besitzer des Starbucks-Thermobecher erhalten den Kaffee dann um jeweils 30 Cent vergünstigt.

Wie steht ihr zu einer derartigen Abgabe, wärt ihr bereit dafür entsprechend zu bezahlen? Ist ein selbstmitgebrachter Thermobecher für euch eine wirkliche Alternative?

Wichtig, Philips startet Senseo Rückrufaktion

Senseo RückrufaktionAchtung, der Elektronikkonzern Philips ruft aus Sicherheitsgründen mehrere Millionen Senseo-Kaffeemaschinen zurück. Betroffen seien Geräte der Baujahre 2006 bis 2008, teilte ein Sprecher von Royal Philips Electronics am Dienstag in den Niederlanden mit. Unter bestimmten Umständen könne der Heißwasserbereiter platzen. Die Senseos seien unter anderem in Deutschland verkauft worden, außerdem in den Niederlanden, Belgien, Frankreich und den USA.

Die Gefahr sei nicht groß, sagt Philips Pressesprecher (drei von einer Million Geräten), aber sicher ist sicher.

Diese Typen sind eventuell betroffen:
HD7805, HD7810, HD7811, HD7812, HD7814, HD7816, HD7820, HD7822, HD7823, HD7824, HD7830, HD7832, HD7841 & HD7842

Öœberprüfen ob die eigene Senseo zur Problembaureihe gehört kann man auf der von Philips eigens eingerichteten Webseite. HIERmach-zehnder modulator Die Rückrufaktion ist für Senseo Besitzer kostenlos!

Das mögliche Problem betrifft nur Senseo Kaffeemaschinen, die stark verkalkt sind. Verkalkung wird durch das Wasser verursacht, das für die Zubereitung des Kaffees verwendet wird. Einige Wassersorten enthalten einen erhöhten Kalziumanteil, mit der Folge, dass sich eine Kalkablagerung im Inneren der Maschine festsetzen kann. In seltenen Fällen – wenn eine starke Kalkablagerung und ein zusätzlicher elektrischer Defekt zusammentreffen – kann ein integrierter Sicherheitsmechanismus versagen. In dieser speziellen Situation kann ein Druckanstieg die Maschine beschädigen, was möglicherweise zu Verletzungen führt. Also, nicht vergessen die Senseo regelmäßig zu reinigen!